Die Bathhouse, ein Heiligtum für Körper und Geist
Eine Pflegeidee, die aus alten Traditionen schöpft – maßgeschneidert
Im Herzen des Schlosses geschaffen, ist die Bathhouse von Reschio ein Ort, der dem Wohlbefinden der Gäste gewidmet ist – und zugleich eine Vorstellung von Pflege bewahrt und fördert, die alles andere als gewöhnlich ist. Es geht nicht um flüchtiges Vergnügen, sondern um ein Eintauchen in Praktiken, die die Rückverbindung mit sich selbst und mit der Umgebung, die man erlebt, begünstigen.
Das Überflüssige darf hier die Schwelle nicht überschreiten. So richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf das, was die Gäste wirklich brauchen. Oder besser: auf das, was jeder einzelne Gast wirklich braucht – denn jeder Mensch ist anders, und die Anwendungen passen sich seiner Einzigartigkeit an.
Ausgehend von alten Traditionen – wie der Kneipp-Hydrotherapie oder der heilenden Kraft der mediterranen Flora – wird jede Behandlung individuell zusammengestellt. Die verwendeten Produkte entstehen in Zusammenarbeit mit kleinen Handwerksbetrieben, die Zutaten wählen, die im Einklang mit dem Gebiet stehen.
Die magare – so nennt man diejenigen, die in der Bathhouse wirken – haben wache Augen und Hände, die zuhören können, um Bedürfnisse zu erfassen, die sich oft in kleinen, aber nicht zu übersehenden Zeichen zeigen. Gerade diese Haltung des Zuhörens ist das philosophische Fundament der Bathhouse und ihres Angebots, das auf eine ganzheitliche Erneuerung zielt.
Schon die Namen der Behandlungen kündigen ihren Anspruch an und stimmen die Gäste auf das Unerwartete ein. Das Baderitual, Die Lymphatische Verbindung, Die Reflexologie: Jeder Titel entfacht eine Neugier, die niemals enttäuscht wird. Während sakrale Musik die Räume in eine meditative Atmosphäre hüllt und die Intensität des Erlebten verstärkt.
Doch die Bathhouse bleibt nicht innerhalb ihrer Mauern. Ihre Idee von Wohlbefinden breitet sich über das gesamte Anwesen aus – durch die Behandlungen Jenseits der Mauern: Yoga-Klassen bei Sonnenaufgang und in der Dämmerung, Badewannen, die zwischen blühenden Feldern aufgebaut werden, Spaziergänge zum Sammeln heilkräftiger Kräuter. Bis hin zu Erfahrungen, die bewusst einen Hauch von Geheimnis bewahren, wie Die Apotheose von San Michele oder Die Tore des Körpers (beide in der Kirche San Michele).
Gäste können die Behandlung auch in ihrem Zimmer oder in ihrer Villa anfragen. Mitunter sind es die Therapeutinnen und Therapeuten selbst, die den passendsten Rahmen vorschlagen. Denn Zuhören ist der erste Schritt eines Dialogs, der nach dem wichtigsten Einklang sucht: dem zwischen unserem Körper und unserem Geist