Rückblick auf die dritte Ausgabe des Reschio Music Scholarship
Ein Weg, junge Musikerinnen und Musiker zu fördern und künstlerisches Wachstum in Umbrien und darüber hinaus zu begleiten
Musik durchströmt Reschios sanft gewellte Landschaften als geschlossenes Klangbild, das im Laufe der Jahre von seinem Maestro geprägt wurde. Dieses Klangbild wird auch durch das Reschio Music Scholarship gepflegt: Im vergangenen Jahr erreichte es seine dritte Ausgabe und krönte ein Quintett zum Sieger.
Ins Leben gerufen, um jungen Musikerinnen und Musikern konkrete Unterstützung für ihren Bildungsweg zu bieten und zugleich Türen zur professionellen Welt zu öffnen, richtet sich das Stipendium an Studierende der Konservatorien von Perugia und Terni, der Siena Jazz University sowie an Umbrierinnen und Umbrier, die in Italien oder im Ausland studieren. Aus rund dreißig Bewerbungen werden vier Finalistinnen und Finalisten ausgewählt und zu einem Live-Vorspiel in Reschio eingeladen. Unter ihnen gewann im vergangenen Jahr „Quinto Elemento“ die Gunst der Jury.
Das an der Siena Jazz University gegründete fünfköpfige Ensemble verbindet afroamerikanische, afrokubanische und klassische Traditionen zu einer unverwechselbaren, improvisationsreichen, jazzgeprägten Sprache. Neben technischer Souveränität beeindruckten die Musiker besonders durch ihre Fähigkeit, ihren Stil an sich ständig wandelnde Umgebungen anzupassen — ein feines, aber entscheidendes Maß an Präsenz und Sensibilität, zentrale Qualitäten für Auftritte an diesem Ort.
Das Quintett erhielt 5.000 €, eine Urkunde und eine Replik einer antiken Bronzefigur, die auf dem Gut ausgegraben wurde. Doch die Wirkung des Scholarship reicht weit über einen einzelnen Preis hinaus. Viele Finalistinnen und Finalisten kehren zurück, um an verschiedenen Orten in Reschio aufzutreten, und werden Teil seines lebendigen Klangbildes. Auf diese Weise setzt das Scholarship Reschios Tradition des Mäzenatentums fort: aufstrebende Talente zu fördern und sicherzustellen, dass Musik weiterhin in das Gewebe dieses Landes eingewoben bleibt